Ohne ihn hätte es das Oberfränkische Textilmuseum in Helmbrechts wohl nicht gegeben: Otto Knopf, der sich maßgeblich für die Transformation des früheren Heimatmuseums ins Textilmuseum einsetzte. Zu seinem 100. Geburtstag hat das Museum eine Sonderausstellung eröffnet. Es gibt den originalen Schreibtisch mit Schreibmaschine und Sessel von Otto Knopf zu sehen. Und seine zahlreichen Werke, die er als Heimatdichter hinterlassen hat. Textilkünstler haben seine Worte außerdem in Patchwork-Arbeiten umgesetzt. Noch heute führt Otto Knopf die Besucher auf Bildschirmen durchs Museum, schließlich entstammte er einer Weberfamilie. Besucher können außerdem Erinnerungen auf alten Postkarten oder seiner Schreibmaschine verewigen.