Eine Petition mit fast 23.000 Unterschriften hat gefordert, die Plauener Straßenbahn zu erhalten. Ohne mehr finanzielle Unterstützung droht ihr allerdings die Pleite. Die Stadt Plauen und der Vogtlandkreis haben jetzt eine gemeinsame Lösung präsentiert. Demnach beteiligen sich Stadt und Landkreis künftig stärker mit jeweils anderthalb Millionen Euro. Die gleiche Summe soll auch der Freistaat Sachsen übernehmen. Strukturell gibt es eine wesentliche Änderung, so Landrat Thomas Hennig:
Die größte Maßnahme, die das meiste Geld bringt, ist, dass wir als ÖPNV über unseren Plauener Omnibusbetrieb den ganzen Busverkehr, der in Plauen mit stattfindet, zusätzlich zur Straßenbahn mit übernehmen wollen werden, einschließlich auch des Personals. Dazu kommt noch Marketing, der Service-Point, Abrechnungen.“
Das Personal verdient unter dem neuen Dach künftig weniger, ansonsten soll es keine Einschnitte geben. Das soll die Plauener Straßenbahn für die kommenden zehn Jahre sichern. Im Juni müssen noch Stadtrat und Kreistag den Plänen zustimmen.