Zugräumung in Oberkotzau: Vermeintliche Bombendrohung entpuppt sich als Übersetzungsfehler

14. Mai 2024 , 09:00 Uhr

Was ein Übersetzungsfehler anrichten kann, hat sich am Abend in Oberkotzau gezeigt: Dort hat die Polizei einen Regionalzug nach einer vermeintlichen Bombendrohung geräumt. Alle Fahrgäste mussten raus aus dem Zug, die Evakuierung hat für stundenlange Verspätungen in der Region gesorgt.
Die Selber Bundespolizei hat den Fall nun gegenüber Radio Euroherz aufgeklärt: Es war ein Missverständnis. Ein Mann aus dem Irak wollte mit dem Google Übersetzer eine junge Frau fragen, in welchem Abteil er sich befindet und ob er aussteigen muss, weil der Zug üblicherweise geteilt wird. Die Übersetzung hat aber etwas von Zug-Explosion ausgespuckt. Die junge Frau hat daraufhin die Polizei auf der Zugtoilette informiert. Sie hat aber richtig gehandelt, betont Reinhard Maschewski von der Selber Bundespolizei. Nach den Befragungen hat sich der Vorfall schnell geklärt und der Mann aus dem Irak muss auch nicht mit Konsequenzen rechnen.

Insgesamt 80 Reisende wurden evakuiert, 18 Züge waren von der Aktion am Abend betroffen – die Bundespolizei kommt auf 1000 Minuten Zugverspätungen.

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