Zu viel Industriearbeitsplätze verloren: IHK Oberfranken fordert Agenda 2030

13. März 2026 , 13:16 Uhr

Die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken prangert seit Monaten die schlechten Standortbedingungen für die Industrie in Deutschland und auch bei uns in Oberfranken an. Heute macht IHK-Präsident Waasner klar, die Deindustrialisierung Oberfrankens schreite ungebremst voran. Man habe seit 2019 – 15.200 Industriearbeitsplätze in Oberfranken verloren. Die Gründe dafür erläutert Waasner gegenüber Radio Bamberg:

„Einmal sind es die deutlich schlechteren Standortbedingungen hier in Deutschland. Zum Beispiel das Thema Personalkosten, Energiekosten, Steuern. Dann sind es die internationalen unsicheren Märkte und auch die Krise in der Automobilindustrie, die voll auf die 200 Automobilzulieferer in Oberfranken durchschlägt.“

Die Unternehmen bräuchten eine Agenda 2030 und eine verlässliche Zukunftsperspektive, so IHK-Präsident Waasner.

Das könnte Dich auch interessieren

13.03.2026 Ludwigsstadt: ab sofort Teil des Kinderschutzprojekts Notinsel Die Stadt Ludwigsstadt beteiligt sich künftig am bundesweiten Kinderschutzprojekt „Notinsel“. Geschäfte und Einrichtungen können dabei als Anlaufstellen für Kinder in Notsituationen dienen und kennzeichnen sich mit einem entsprechenden Aufkleber. Ziel ist ein sichtbares Netzwerk von Orten, an denen Kinder schnell Hilfe bekommen können. Weitere Betriebe und Einrichtungen in Ludwigsstadt können sich dem Projekt noch anschließen. 13.03.2026 Mitglieder für Integrationsbeirat gesucht Die Stadt Bayreuth ruft alle Gruppierungen, Verbände und Organisationen, die in den Bereichen Integration, Migration und Ausländerarbeit tätig sind, auf, Kandidatinnen und Kandidaten für die neue Amtszeit des Integrationsbeirats der Stadt vorzuschlagen. Ebenso sind interessierte Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund aufgerufen, sich selbst für dieses Ehrenamt zu bewerben beziehungsweise geeignete Kandidaten zu benennen. Bewerbungen sind 13.03.2026 Nach der Wahl: wann kommen die Plakate weg? Die Kommunalwahlen in der Region Bamberg-Forchheim sind vorbei – und damit endet auch die Zeit der Wahlplakate an Laternen, Zäunen und Straßenrändern. Wochenlang haben sie das Straßenbild geprägt, jetzt müssen sie nach und nach wieder verschwinden. Aber wann? Eine einheitliche Regel dafür gibt es nicht. Jede Kommune legt selbst fest, bis wann die Plakate abgehängt werden 13.03.2026 Unglaub-Areal in Wunsiedel: Im Sommer und Herbst wieder öffentliche Parkfläche Bis Ende 2028 möchte die Stadt Wunsiedel auf dem ehemaligen Unglaub-Areal an der Hofer Straße eine Talstation für die Luisenburg-Festspiele bauen. In das Multifunktionsgebäude sollen dann Probenräume, Verwaltungsbüros, Werkstätten, der Kartenvorverkauf und das Archiv einziehen. Während die Planungen weiter vorangehen, könnt ihr das ehemalige Unglaub-Areal vorerst noch anders nutzen: Im Sommer und Herbst ist die