Sie sollen über Asien zahlreiche Medikamente in alle Welt verkauft haben: Die bayerische Zentralstelle für Cybercrime in Bamberg hat Anklage gegen zwei mutmaßliche Drahtzieher eines weltweiten Netzwerks zum illegalen Handel mit Arzneimitteln erhoben. Dem 41 Jahre alten Hauptangeklagten wird vorgeworfen, jahrelang verschreibungspflichtige Medikamente weltweit verschickt und damit einen Gewinn von neun Millionen Euro erzielt haben. Neben ihm ist noch ein 38-jähriger Mann angeklagt. Im Fall des Hauptangeschuldigten geht es um knapp 480.000 Fälle. Dazu kommen nochmal ungefähr genauso viele Fälle des versuchten gewerbsmäßigen Schmuggels.