Anfang des Jahres wurde der Hofer Bahnhof in einem Online-Ranking des Reiseportals „Tripz“ zum hässlichsten Bahnhof Deutschlands gewählt. Doch es gibt auch schon länger Diskussionen um das sanierungsbedürftige Gebäude. Bei einer Sprechstunde haben die Hofer Grünen-Stadträtin Gudrun Kiehne und die oberfränkische Landtagsabgeordnete Ursula Sowa deshalb mit den Hofern Ideen zum Bahnhof ausgetauscht.
Die Forderung ist klar: Es braucht endlich konkrete Schritte statt weiterer Diskussionen. Kritik gab es vor allem am langen Zeitplan der laufenden Machbarkeitsstudie. Ergebnisse werden nämlich erst 2027 erwartet. Viele Hoferinnen und Hofer zeigen sich auch enttäuscht von der Bahn. Die habe das Hofer Bahnhofsgebäude viele Jahre vernachlässigt und erkenne sein Potenzial nicht. Ursula Sowa und Gudrun Kiehne schlagen Fördermittel vom Freistaat Bayern für Barrierefreiheit und Denkmalschutz vor. Außerdem empfehlen sie, den Bereich als Sanierungsgebiet auszuweisen, um Städtebauförderung beantragen zu können. Langfristig könnte der Bahnhof als Kulturstandort genutzt werden – etwa mit der Volkshochschule oder der Stadtbücherei, so die Idee.