In Forchheim hat Siemens Healthineers heute eine neue, hochmoderne Fabrik eröffnet. In der „Photon-counting Sensor Fab“ entstehen Halbleitersensoren, die dann in quantenzählenden Computertomographen verwendet werden. Dort sorgen sie für deutlich schärfere Bilder und die Patienten werden weniger Röntgenstrahlung ausgesetzt. Im Anschluss an den Festakt sagte Projektleiter Kurt Stadlthanner im Radio Bamberg Interview:
„Es ist so emotional, weil man weiß, was alles reingeflossen ist, wie viele Kolleginnen und Kollegen hier wirklich ihr Herzblut vergossen haben, damit das hier möglich wird. Dass wir diese Technologie, die so herausfordernd ist, hier bei uns in Deutschland, hier in Forchheim, produzieren können. Ich könnte nicht glücklicher sein, aber es ist wirklich tiefe Emotionen, die ich hier empfinde.“
Auch der Vorstandsvorsitzende von Siemens Healthineers, Bernd Montag, war bei der Eröffnung begeistert. In Forchheim zeige man, dass etwas gehe.
Katharina Hesels verantwortet den Geschäftsbereich CTs bei Siemens Healthineers. Sie sagte nach dem Festakt in Forchheim:
„Ich war unglaublich stolz, Leiterin einer solchen Organisation zu sein, unglaublich stolz, ein Team zu haben, in einer Organisation zu arbeiten, die jetzt ja über 20 Jahre hinweg diese Technologie entwickelt hat und jetzt hier zeigen kann, es ist nicht nur eine neue Technologie, die wir in die Welt bringen, sondern es ist auch eine neue Technologie, die wir hier in Deutschland vorantreiben und auch produzieren werden in Zukunft.“
Forchheims zweiter Bürgermeister Udo Schönfelder zeigte sich im Radio Bamberg begeistert von der neuen Fabrik:
„Ja, ich bin sehr stolz. Es ist auch hochattraktiv, welche Arbeitsplätze hier entstehen. Und hier wird jetzt nicht nur mit einem Lab hier getestet, sondern mit einer FEP fabriziert. Und was wir hier gehört haben in den Fachvorträgen, ist wirklich sehr beeindruckend. Das geht am Ende ja ums Thema Gesundheit für immer mehr Menschen. Und ich habe auch herausgehört, dass hier neben der Behandlung die Früherkennung auch immer wichtiger wird.“
Siemens Healthineers hat nach eigenen Angaben rund 100 Millionen Euro in die neue Fabrik investiert, die Bauzeit betrug drei Jahre. Am Standort Forchheim sind zudem 100 neue Arbeitsplätze entstanden.