Die Winter sind durch den Klimawandel milder als früher. Dadurch sind Zecken länger aktiv und können über das ganze Jahr zu Infektionen führen. In Sachsen haben Zecken in diesem Jahr bislang weniger Borreliose-Erkrankungen übertragen als im Vorjahreszeitraum. Die FSME-Fallzahlen veränderten sich hingegen kaum, teilt das sächsische Gesundheitsministerium mit. Die Zahl der Zeckenerkrankungen variiert je nach Landkreis. Von den 46 FSME-Fällen ereigneten sich mit zehn die meisten im Vogtlandkreis. Dort ist eine 69 Jahre alte Frau mit einer FSME-Erkrankung gestorben. Sie hatte Symptome einer Hirnhautentzündung und starb durch eine Lungenentzündung. Gegen FSME gibt es keine spezielle Therapie. Bei Borreliose können hingegen Antibiotika helfen.