Wie können Kirchengebäude in Zukunft finanziert und unterhalten werden? Darüber beraten aktuell auch die Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk Kulmbach. Das teilt der Kulmbacher Dekan Friedrich Hohenberger auf Nachfrage mit. Hintergrund ist der Mitgliederschwund, auch bei der evangelischen Kirche. Dadurch schwinden auch die Einnahmen der Kirche. Derzeit würden die Gremien im Dekanatsbezirk beraten, auf welche Gebäude die Mittel konzentriert werden. Dabei gehe es um insgesamt 78 Gebäude im Dekanatsbezirk Kulmbach. Darunter sind Kirchen, Dienstwohnungen und auch Gemeindehäuser. Dabei spielen verschiedene Kriterien eine Rolle, unter anderem wie oft die Gebäude genutzt werden. Bis Ende des Jahres sollen die Gremien in den Kirchengemeinden ein Ergebnis präsentieren. Auf der Basis trifft die Landeskirche eine Entscheidung wie welche Gebäude in Zukunft finanziert werden.
Zu den Gerüchten, dass die Nikolai- und die Friedenskirche in Kulmbach wegen der Sparpläne verkauft, vermietet oder anders genutzt werden, schreibt Hohenberger: beide Kirchen sind und werden weiterhin als Kirchen genutzt.