In einer gemeinsamen Presseerklärung von Stadt Forchheim und Landkreis Forchheim heißt es: man befinde sich im Zusammenhang mit der Übertragung der Gesellschaftsanteile der Vereinigten Pfründnerstiftungen an der Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz gGmbH in konstruktiven Gesprächen.
Das heißt übersetzt: am Vormittag gab es ein gemeinsames Gespräch zwischen Oberbürgermeisterin Hebendanz und Landrat Zimmermann, mit dabei waren auch die jeweiligen juristischen Vertreter. Dabei wurden die unterschiedlichen Aspekte der geplanten Übertragung diskutiert und das weitere Vorgehen besprochen.
Beide Seiten sind sich einig, dass die noch offenen Fragen einer Übertragung sorgfältig und zugleich schnellstmöglich geklärt werden sollen. Ziel ist es, gemeinsam eine tragfähige und rechtssichere Lösung für die Übertragung der Gesellschaftsanteile zu finden, die den Interessen aller Beteiligten angemessen Rechnung trägt.
Stadt und Landkreis haben vereinbart, den konstruktiven Austausch fortzusetzen und die weiteren Schritte gemeinsam abzustimmen. Über die Ergebnisse und den Fortgang der Gespräche werden beide Seiten zu gegebener Zeit gemeinsam informieren.
Im Mittelpunkt steht für Stadt und Landkreis gleichermaßen die Verantwortung für das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, seine Beschäftigten und die Menschen in der Region. Beide Seiten, auch das steht in der gemeinsamen Erklärung, verbinde das gemeinsame Ziel, die Zukunft des Klinikums langfristig zu sichern und eine verlässliche medizinische Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.
Noch vor kurzem hatte die Stadt gerichtlich ein schnelleres Vorgehen des Landkreises erreichen wollen – ist damit aber gescheitert.