Ob im Biergarten, im Café oder beim Restaurantbesuch – heute (Do) zum Welttrinkgeldtag geht es um eine kleine Geste mit großer Wirkung: das Trinkgeld. Denn für viele Beschäftigte in der Gastronomie ist es mehr als nur ein netter Bonus – es ist vor allem Wertschätzung für guten Service. Die Faustregel lautet dabei meist: rund zehn Prozent Trinkgeld gelten als üblich.
Auch der Kulmbacher Hotel- und Gaststättenverband freut sich über jeden zusätzlichen Euro – empfiehlt beim Trinkgeld aber eine ganz bestimmte Form, sagt Vorsitzender Alexander Schütz:
„Also am allerbesten ist es immer, wenn es bar kommt und nicht, weil man versucht irgendwie Geld am Finanzamt vorbei zu zählen, weil es ist einfach so, dass auf jede Kartenzahlung, egal welche es ist, wie ein Anteil an die Kreditinstitute abgeben müssen und so wird der Gewinn und ein Stückweit auch das Trinkgeld geschmälert.“
Vor allem in Zeiten steigender Kosten sei Trinkgeld für viele Beschäftigte in der Gastronomie eine wichtige Anerkennung ihrer Arbeit, so der Verband.