Ein Spruch im Training, eine ungewollte Berührung oder ein komisches Gefühl – genau hier beginnt oft sexualisierte Gewalt. In Bamberg gibt es dazu jetzt erstmals Workshops für Sportvereine. Grundlage ist das bundesweite Projekt „Safe Clubs“. Ziel ist es, Grenzsituationen früh zu erkennen und richtig einzuordnen, sagt Mitorganisator Ralf Bergner-Köther:
Sexualisierte Gewalt in jeglicher Form in dem Erwachsene mit Kindern zusammenarbeiten ist ein wichtiges Thema. Also es trifft ja auch außerhalb des Sportvereins zu, aber im Sport ist es nochmal ein ganz wichtiger Aspekt, weil eine starke körperliche Nähe da ist, die Abhängigkeitsverhältnisse vordefiniert sind und deshalb ist es wichtig da genau hinzuschauen.
Ziel der Workshops ist es Eltern, Trainer und Sportler zu sensibilisieren und Schutzkonzepte zu entwickeln.
red