2025 sind in Oberfranken weniger Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Insgesamt registrierte die Polizei rund 30 000 Unfälle – etwas weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Verkehrstoten sank auf 37. Dadurch sieht sich die Polizei Oberfranken in ihrer Verkehrssicherheitsarbeit bestätigt. 2026 will die Polizei vor allem die Sicherheit auf Landstraßen weiter in den Fokus nehmen. Da es dort trotz geringerer Unfallzahlen im Vergleich zum innerörtlichen Bereich überdurchschnittlich häufig zu schweren Unfallfolgen kommt. Besorgniserregend ist außerdem der hohe Anteil älterer Menschen unter den Todesopfern. 17 der 37 Verkehrstoten waren Senioren. Auch der starke Anstieg bei Pedelec-Unfällen bereite der Polizei Sorgen. Im Allgemeinen gab es mehr Verletzte im Straßenverkehr. Als Hauptursachen für schwere und tödliche Verkehrsunfälle nennt die Polizei weiterhin nicht angepasste Geschwindigkeit, Unachtsamkeit und Ablenkung. Durch gezielte Prävention, Aufklärung und Kontrollen soll die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer weiter erhöht werden.