In Oberfranken sind im vergangenen Jahr erneut weniger Straftaten registriert worden. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2025 sank die Zahl auf knapp 42 300 Fälle – das sind rund 3 700 weniger als im Jahr zuvor. Gleichzeitig bleibt die Region mit einer Aufklärungsquote von 71,6 Prozent bayernweit an der Spitze. Ein Blick in die Region zeigt allerdings Unterschiede: In der Stadt Coburg sind die Fallzahlen leicht gestiegen – entgegen dem allgemeinen Trend. In den Landkreisen Kronach und Lichtenfels dagegen gingen die Straftaten zurück, jeweils um gut sechs Prozent. Sorgen bereitet der Polizei weiterhin die politisch motivierte Kriminalität, die wieder zugenommen hat. Auch beim Callcenter-Betrug bleibt der Schaden mit über 2,4 Millionen Euro hoch. Positiv ist auch die Entwicklung an Schulen: Die Zahl der Straftaten ist hier um 15 Prozent gesunken. Vor allem bei Körperverletzungen und Sexualdelikten gab es deutlich weniger Fälle. Allerdings wurden mehr Delikte im Zusammenhang mit kinderpornografischen Inhalten registriert.