Beim diesjährigen 24-Stunden-Blitzmarathon hat die Polizei in Oberfranken weniger Temposünder erwischt als noch im vergangenen Jahr. Insgesamt wurden an 66 Messstellen rund 440 Fahrerinnen und Fahrer wegen zu hoher Geschwindigkeit beanstandet – das sind fast 200 weniger als 2025. Während der Trend bayernweit nach oben ging ( im Vergleich zum Blitzmarathon 2025, gab es 2026 bayernweit rund 1.000 Geschwindigkeitsverstöße mehr). Kontrolliert wurden rund 25.600 Fahrzeuge. Trotz der im Vorfeld angekündigten Kontrollen hielten sich also noch immer viele nicht an die Tempolimits. Den höchsten Wert in Oberfranken registrierte die Polizei auf der B15 bei Wölbattendorf: Dort war ein Autofahrer mit 127 km/h statt der erlaubten 80 unterwegs. Ziel des Blitzmarathons sei vor allem, Autofahrer für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit zu sensibilisieren und schwere Unfälle zu verhindern.