Das Deutsche Rote Kreuz schlägt Alarm: Es braucht dringend Blutspenden. Wegen des Winterwetters sind viel weniger Blutspender gekommen als sonst. Bei einigen Blutgruppen reichen die Lagerbestände mancherorts nur noch für einen Tag, heißt es. Die Situation in Bayern ist im Vergleich zu anderen Bundesländern aber stabil, sagt Matthias Freund vom Blutspendedienst. Trotzdem gibt es auch hier weniger Blutkonserven nach dem Jahreswechsel und den Feiertagen. Auch das Wetter hat Einfluss. Durch das Blitzeis waren beim Blutspendetermin in Hof am Montag nur 160 Leute. Sonst kommen etwa 220 Spender. Vor allem Erstspender sind immer gesucht. Denn jährlich sind zehn Prozent neue Spender nötig, um Ausfälle aufzufangen. Der nächste Blutspendetermin in der Region ist am 26. Januar in Münchberg.