Nur rund 28 Prozent der Menschen in der Stadt wohnen in den eigenen vier Wänden. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Pestel-Instituts. Konkret gibt es in Bayreuth etwa 12.200 selbstgenutzte Wohnungen. Zum Vergleich: Bundesweit liegt die Eigentumsquote bei gut 43 Prozent. Ganz anders sieht es im Landkreis Bayreuth aus: Dort beträgt die Wohneigentumsquote 67,5 Prozent. Vor allem 25- bis 40-Jährige gelten laut Studie als „Verlierer-Generation“ beim Wohneigentum. Viele könnten sich Haus oder Wohnung schlicht nicht mehr leisten. Der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel fordert deshalb neue staatliche Förderprogramme mit Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten. Wohneigentum sei wichtig – auch als Absicherung fürs Alter.
fh