Wenig Blutspenden in kleinen Orten: Blutspendedienst setzt auf größere Orte

21. Januar 2026 , 06:05 Uhr

Immer weniger Menschen gehen zur Blutspende. In manchen Teilen Deutschlands reichen die Blutkonserven nur noch wenige Tage. In der Region sind die Lagerbestände mit rund 6000 Blutkonserven noch gut gefüllt, erklärt Matthias Freund vom BRK-Blutspendedienst. Trotz der Flaute im Winter möchten einige Stammspender aus kleineren Gemeinden gerne nahe ihrem Ort Blut spenden gehen. So auch in der Gemeinde Berg. Allerdings seien kleinere Standorte wie Berg einfach nicht gewinnbringend genug:

In diesen kleinen Ortschaften werden die Spenden immer weniger. Man muss sagen, wir haben aktuell einen Termindurchschnitt von 150 Spendern. Und da ist es natürlich für uns wirklich problematisch zu sehen: Wir fahren Termine, wie hier in Hof, mit 220 Spendern und zirka zehn Prozent Erstspendern oder wir fahren nach Berg für 70 Leute und vielleicht bloß sieben Erstspender.“

Auf längere Zeit könne sich der Blutspendedienst die Blutspendetage an kleinen Orten finanziell und vom Aufwand her nicht leisten. Freund empfiehlt deshalb Blutspendern aus kleineren Gemeinden Termine in nächstgrößeren Städten wahrzunehmen. Der nächste Blutspendetermin in der Region ist am 26. Januar in Münchberg.

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