Ob im Biergarten, im Café oder beim Restaurantbesuch – zum Welttrinkgeldtag am 21. Mai geht es um eine kleine Geste mit großer Wirkung: das Trinkgeld. Denn für viele Beschäftigte in der Gastronomie ist es mehr als nur ein netter Bonus – es ist vor allem Wertschätzung für guten Service. Die Faustregel lautet dabei meist: rund zehn Prozent Trinkgeld gelten als üblich. Bar oder Karte?
Alexander Schütz vom Hotel- und Gaststättenverband:
Am allerbesten ist es immer, wenn es bar kommt. Nicht, weil man versucht irgendwie Geld am Finanzamt vorbei zu zählen. Es ist einfach so, dass auf jede Kartenzahlung, egal welche es ist, wir ein Anteil an die Kreditinstitute abgeben müssen. So wird der Gewinn und ein Stück weit auch das Trinkgeld geschmälert.
Vor allem in Zeiten steigender Kosten sei Trinkgeld für viele Beschäftigte in der Gastronomie eine wichtige Anerkennung ihrer Arbeit, sagt Schütz.
red