In Neustadt bei Coburg sind am Montag drei neue Stolpersteine verlegt worden. Sie erinnern an Marie Pertsch, Walter Hartleb und Martha Reißmann. Alle drei waren Opfer der Aktion T4 und wurden in Hartheim ermordet. Bei dem Euthanasieprogramm des Nationalsozialismus wurden geistig und körperlich behinderte Menschen erfasst und später systematisch ermordet. Oberbürgermeister Heike erinnerte bei der Stolpersteinverlegung an „die historische Verantwortung, die wir alle tragen.“ Im RadioEINS-Land wurden bereits zahlreiche Stolpersteine verlegt. Mehr Infos: https://www.stolpersteine.eu/
Oberbürgermeister Dominik W. Heike (l) spricht bei der Verlegung der Stolpersteine. Neben ihm steht Heimatpflegerin Isolde Kalter, die die Biografien der Ermordeten verlesen hat. Im Vordergrund verlegt Frank-Matthias Mann den ersten Stolperstein in der Ernststraße.