In Weidach ist eine Debatte um die Zukunft der ehemaligen Volksschule entbrannt. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege will das Gebäude unter Schutz stellen – aus Sicht der Behörde ein bedeutendes Beispiel für Nachkriegsarchitektur. Das berichtet das Coburger Tageblatt. Bürgermeister Hans Steinfelder sieht das kritisch. Er befürchtet, dass der Denkmalschutz die künftige Nutzung stark einschränkt und mögliche Sanierungen deutlich teurer macht. Hintergrund: Das Gebäude wird aktuell noch von der Polizei genutzt, der Vertrag läuft bis 2028. Wie es danach weitergeht, ist offen.Die finale Entscheidung liegt beim Landesamt. Die Gemeinde kann Einwände einreichen – ob diese berücksichtigt werden, ist aber noch unklar.