Nach fast 40 Jahren in der Justiz ist Schluss: Matthias Burghardt verabschiedet sich am Mittwoch (30.9.) in den Ruhestand. Seit 2019 hat er das Landgericht Bayreuth als Präsident geleitet. Seine Karriere hat Burghardt bei der Staatsanwaltschaft Bayreuth begonnen. Später war er unter anderem in Chemnitz, Hof und am Oberlandesgericht Bamberg tätig. 2019 ist er schließlich als Präsident nach Bayreuth zurückgekehrt. In seine Amtszeit fallen unter anderem die Corona-Pandemie und die Energiekrise. Ein besonderes Anliegen war ihm außerdem die Aufarbeitung der Bayreuther Justizgeschichte in der NS-Zeit. Für dieses Engagement hat er im Sommer einen Preis erhalten.
Seine Nachfolge ist schon geregelt: Am 10. Oktober übernimmt Raffaele Trotta, bisher Präsident des Landgerichts Coburg, die Leitung in Bayreuth.
mso