Der Sommer 2026 war in Oberfranken besonders trocken – mit Folgen für die Wasserversorgung. Beim 16. Wasserforum in Bayreuth hat die Regierung von Oberfranken deshalb über die Herausforderungen beraten. Von Juni bis August gab es hier 18 Prozent weniger Niederschlag als im langjährigen Vergleich.
Regierungsvizepräsident Thomas Engel warnt: Die Auswirkungen des Klimawandels seien bereits da. In Bayern zeigen rund 80 Prozent der Grundwassermessstellen niedrige bis sehr niedrige Wasserstände.
Die knapp 200 Wasserversorger in Oberfranken konnten die Versorgung bisher sicherstellen. Allerdings kommen sie bei Spitzen im Wasserverbrauch immer häufiger an ihre Kapazitätsgrenzen.
Vor allem bei Hitze steigt der Bedarf an Wasser zur Abkühlung. Deshalb müssen die Kommunen in eine zuverlässige und widerstandsfähige Trinkwasserversorgung investieren. In Oberfranken stammen rund 80 Prozent des Trinkwassers aus Brunnen und Quellen vor Ort.