In 13 Bundesländern gibt es den Wassercent schon, ab heute auch in Bayern. Das ist eine Gebühr für die Entnahme von Grundwasser. Konkret geht es um 10 Cent pro Kubikmeter im Jahr bei einem Freibetrag von 5000 Kubikmetern. Landwirte sind so und durch zusätzliche Ausnahmen zum Beispiel nicht betroffen. Für Privathaushalte wird die Wasserrechnung aber teurer. Die Stadtwerke Hof wollen den Wassercent auf die Kunden umlegen, allerdings erst zum üblichen Termin zum Jahreswechsel, so Stadtwerke-Chef Jean Petrahn:
„Kurz vor dem 1. Januar eines Jahres kalkulieren wir den Wasserpreis, gucken uns an, was gibt es für Kostensteigerungen oder -senkungen, in dem Fall Kostensteigerungen durch eine neue Abgabe. Die wiederum fließt dann in die Preiskalkulation zum 1.1.27 ein. Also kann man natürlich davon ausgehen, dass man auf jeden Fall mehr als 10 Cent den Wasserpreis nächstes Jahr erhöhen muss.“
Die Einnahmen aus dem Wassercent will der Freistaat Bayern für den allgemeinen Wasser- und Trinkwasserschutz, für Projekte zur Verbesserung der Wasserqualität oder nachhaltige Bewässerungsmaßnahmen verwenden.