Ohne Friedrich Feustel wäre Bayreuth wohl nie zur Festspielstadt geworden. Der Bankier gehörte zu den wichtigsten Unterstützern Richard Wagners. Ohne die Zuarbeit von Feustel und Bürgermeister Munkert wäre Wagner nie endgültig in Bayreuth gelandet. Stadtchronist Stephan Müller:
Man hat Wagner ein Grundstück am Stuckberg angeboten. Den Verkauf hat ein Miteigentümer aus der Familie aber abgelehnt. Feustel und der Munker sind dann nach Luzern in die Schweiz gefahren, um Richard Wagner aufzusuchen, der war stinksauer und hat beide mehr oder weniger rauskomplimentiert. Die sind dann wieder zum Luzerner Bahnhof zurück, sind dann aber doch nochmal umgekehrt und mit Hilfe von Cosima Wagner haben sie es dann geschafft, den Richard Wagner zu überzeugen, dass das Grundstück unterhalb der Bürgerreuth viel schöner ist.
An Feustel erinnert am Dienstag (18.08.) um 19.30 Uhr ein Festabend im Balkonsaal des Friedrichsforums. Unter dem Motto „Bayreuther, hört die Kunde!“ gibt es Musik aus Wagners „Rienzi“, historische Einblicke und bislang wenig bekannte Dokumente über Feustels Wirken.
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