Warnstreik in Erlangen: Universitätsklinikums- und Hochschulmitarbeiter legen Arbeit nieder

14. Januar 2026 , 14:12 Uhr

In Erlangen haben heute Beschäftigte des öffentlichen Dienstes die Arbeit niedergelegt. Hintergrund sind die stockenden Tarifverhandlungen der Länder. Mitarbeitende aus zahlreichen Universitäten und Hochschulen der Region sowie vom Universitätsklinikum Erlangen versammelten sich am Morgen am Bohlenplatz.

Auch Beschäftigte kommunaler Behörden wie dem Wasserwirtschaftsamt sowie den staatlichen Bauämtern in Erlangen und Nürnberg beteiligten sich am Warnstreik. Am Universitätsklinikum Erlangen war ein Notdienst sichergestellt. Im Laufe des Mittags zogen die Streikenden in einem Demonstrationszug an mehreren Klinikums- und Universitätsgebäuden vorbei. Rund 500 Menschen nahmen an dem Streikmarsch teil.

Die Gewerkschaft ver.di fordert für die Beschäftigten unter anderem sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber 300 Euro monatlich. Außerdem sollen die Zulagen für Arbeiten zu ungünstigen Zeiten um 20 Prozent steigen. Für Auszubildende wird eine zusätzliche Vergütung von 200 Euro verlangt.

Das könnte Dich auch interessieren

14.01.2026 Wieder Wölfe jagen? Bundestag diskutiert Der Bundestag hat darüber diskutiert, ob Wölfe jetzt wieder bejagt werden dürfen. Das planen SPD und Union. Sie wollen, dass vor allem Wölfe, die Weidetiere attackieren leichter abgeschossen werden können. Naturschützer warnen, dass das die Lage eher schlimmer machen könnte, Rudel destabilisiert werden und mehr Übergriffe passieren. In unserer Region lebt zum Beispiel ein Wolfsrudel 14.01.2026 Reaktion auf Söders Idee: Bundesländer zusammenlegen "schlechter Stil", meint Grießhammer (SPD) Bundesländer zusammenlegen, um Geld beim Länderfinanzausgleich zu sparen. Der Vorschlag kam in diesen Tagen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei der Winterklausur der CSU auf Kloster Banz. Die Reaktionen lassen nicht auf sich warten. Der Wunsiedler SPD-Landtagsabgeordnete und Fraktionschef im Landtag, Holger Grießhammer, hält diese Idee für ein Ablenkungsmanöver und schlechten Stil. Grießhammer fragt unter 14.01.2026 Amtswechsel im Straßenbau am Staatlichen Bauamt Bamberg Nach knapp drei Jahren wechselt Martin Assum zum Bauamt nach Ansbach. Das teilt die Behörde aktuell mit. Der neue Bereichsleiter des Straßenbaus ist Eric Brückner. Er leitete zuvor die Straßenbau-Abteilung Nord in Kronach und war unter anderem am Bundesverkehrsministerium in Bonn tätig. Das Staatliche Bauamt Bamberg betreut mehr als 1.200 Kilometer Straßen, knapp 750 Brücken 14.01.2026 Während der Mittagszeit: Einbruch in der E.-C.-Baumannstraße in Kulmbach Normalerweise nutzen Einbrecher die Nacht, um etwas zu stehlen. In Kulmbach hat ein Unbekannter heute (Mi 14.01.) in der Mittagszeit in der E.-C.-Baumannstraße zugeschlagen. Wie die Polizei mitteilt, hat er zwischen 11 und 11:30 Uhr mit einem Stein eine Nebentür einer Firma eingeworfen. Auch wenn in den Büros gearbeitet wurde, ist der Unbekannte eingestiegen und