Das Bayrisch-Tschechische Projekt „Waldbrand kennt keine Grenzen“ ist Thema im Bayreuther Kreistag. Es geht um die Beschaffung eines so genannten Abrollbehälters Vegetationsbrand für die Feuerwehr. Dabei handelt es sich um ein von der EU gefördertes Projekt. Der Container dient als hochmoderne Kommunikations- und Koordinationsplattform direkt am Einsatzort. 80 Prozent der Finanzierung werden übernommen und sind für Ausstattung, Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit.
Der Landkreis Kulmbach profitiert von dem bayerisch-tschechischen Projekt „Waldbrand kennt keine Grenzen“ vor allem durch die verstärkte regionale Zusammenarbeit und die Beschaffung modernster Ausrüstung für den Katastrophenschutz.
Weil Waldbrände nicht an Verwaltungsgrenzen haltmachen, stärkt die im Rahmen des Projekts angeschaffte Spezialausrüstung die Schlagkraft der Feuerwehren in der gesamten Region Oberfranken.
Darüber hinaus gibt es in Kulmbach die Initiative „Hand in Hand gegen Vegetationsbrand“: Diese bundesweit beachtete Kooperation zwischen dem Kreisfeuerwehrverband Kulmbach und dem Bayerischen Bauernverband ermöglicht den Einsatz landwirtschaftlicher Güllefässer als mobile Löschwasserreserven. Außerdem ist Kulmbach Teil des oberfränkischen Verbunds, bei dem standardisierte Einheiten über Landkreisgrenzen hinweg, z. B. nach Kronach oder Bayreuth alarmiert werden.