Der Stadtrat Lichtenfels hat einen kommunalen Wärmeplan mehrheitlich beschlossen, wie das Obermaintagblatt berichtet. Konkret geht es darin um die künftige Energie- und Wärmeversorgung der Stadt und ihrer Ortsteile. Aktuell stammt dort noch der Großteil aus fossilen Energien. Erdgas und Heizöl machen zusammen rund 82 Prozent aus. Das Institut für Energietechnik sieht aber mehrere Potenziale für die Zukunft. Dazu gehören unter anderem Biomasse aus Holz, Sonnenenergie, Geothermie sowie Wärme aus Abwasser oder dem Main. Als mögliche Schwerpunkte wurden die Gebiete Mühlbach, Kreuzbühlstraße sowie das Schul- und Sportgelände genannt. Dort könnten künftig neue Wärmenetze entstehen oder bestehende Netze ausgebaut werden. Auch für die Altstadt ist langfristig ein Wärmenetz denkbar.