Jetzt am Nachmittag findet eine Großübung von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und THW im Bereich Bayreuth Nord statt. Durch die Sperrung der A9 im Zuge der Hochbrücken-Abrissarbeiten kann diese Großübung stattfinden. Beteiligt sind rund 220 Einsatzkräfte. Im Rahmen der Übung wird ein Tunnelbrand infolge eines Verkehrsunfalls mit mehreren beteiligten Fahrzeugen in der Einhausung Bayreuth simuliert. Wie läuft so etwas ab? Felix Lindner von der Feuerwehr Bayreuth:
Also wir haben es jetzt hier versucht, möglichst realistisch darzustellen, indem wir sozusagen in Wellen alarmieren. Wir haben einen Erstalarm, der für den Brand gedacht ist. Und dann wird im Nachgang, wenn sich eben herausstellt, dass dann noch ein Verkehrsunfall passiert ist, das immer weiter aufbauen. Und entsprechend werden dann Kräfte nachgeführt, die halt dann die zweite Einsatzstelle mit abarbeiten sollen.
Thomas Janovsky vom BRK Bayreuth:
Wir werden die fiktiven Verletzten von der Feuerwehr übernehmen, abtransportieren, dokumentieren, wer in unserer Obhut ist. Weil das ist ja auch ein wichtiges Übungsszenario für einen Echtfall, wenn dann Leute anrufen, vermissen irgendjemanden, dass man sagen kann, der ist gesund, ist bei uns oder was auch immer.
Die Großübung dauert bis in die Abendstunden.
tb