Sie sind beliebte und gern gesehene Frühlingsboten – die Störche. Mittlerweile hat sich der Bestand im Kulmbacher Land so gut erholt, dass es zum einen keine staatlich geförderten Projekte für sie mehr gibt und zum anderen so mancher Storch inzwischen Probleme macht. Zum Beispiel wenn er seinen Horst auf einem Gitterstrommasten bauen will.
Katrin Geyer, Pressesprecherin des Landesbunds für Vogelschutz in Kulmbach, hat uns erklärt, dass die Bayernwerk GmbH gerade wieder dabei ist, Störche am Bau von Nestern auf Strommasten zu hindern:
Gerade bei der Kompostierungsanlage in Katschenreuth, da verläuft eine wichtige Stromtrasse, die 110 kV Leitung. Und da hängen letztendlich viele Industriebetriebe dran und wenn da starke Stromschwankungen oder Ausfälle sind, kann das für die Produktionsschäden bedeuten.
Gleichzeitig sind Nester auf Strommasten auch für die Jungvögel gefährlich, weil sie bei ihren ersten Flugversuchen in den Stromleitung landen können.