Die Verkehrsunfallstatistik für Oberfranken für das vergangene Jahr ist raus. Etwa 30.000 Unfälle sind passiert. Polizeivizepräsident Florian Mayer:
Wir bewegen uns damit auf einem auch im Mehrjahresvergleich wirklich stabilen Niveau und wenn man das im Zusammenhang sieht mit der steigenden Anzahl an Zulassungen von Kraftfahrzeugen in Oberfranken, begreifen wir das als durchaus positiven Trend. Aber, und das gehört eben auch zur Wahrheit, es haben im letzten Jahr insgesamt 37 Menschen auf oberfränkischen Straßen ihr Leben verloren.
Jeden zehnten Tag stirbt demnach im Schnitt ein Mensch auf oberfränkischen Straßen – am häufigsten in Autos und am häufigsten auf Landstraßen. Deswegen legt die Polizei in diesem Jahr ihren Schwerpunkt bei Präventionsprogrammen auch gezielt auf Landstraßen.
Die meisten Hauptunfallursachen in Oberfranken waren letztes Jahr zu wenig Sicherheitsabstand, unangepasste Geschwindigkeit, Abbiegen, Wenden und missachtete Vorfahrt. Außerdem hat es im letzten Jahr mehr Unfälle unter Alkoholeinfluss gegeben. Die Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr um fast acht Prozent gestiegen, auf 440 Alkoholunfälle.
Auf dem Bild von links: Sachbereichsleiterin Verkehr Camilla Bäuerle und Polizeivizepräsident Florian Mayer