Da dürften die Angehörigen nicht schlecht gestaunt haben. Bei einem Mann in Limbach im Vogtland ist eine Zahlungsaufforderung einer Inkassofirma über 86 Euro eingegangen. Angeblich soll er einen Dienstleistungsvertrag mit einer Firma in Singapur abgeschlossen haben. Der Haken bei der Sache: Der Mann war zu dem Zeitpunkt bereits seit mehreren Wochen tot. Darüber berichtet die Verbraucherzentrale Sachsen. Demnach haben die Angehörigen vergeblich versucht, bei dem Inkassobüro etwas zu erreichen. Die Verbraucherschützer haben schließlich geholfen. Sie warnen vor solchen untergeschobenen Verträgen. Persönliche Daten gelangen häufig über Adresssammlungen oder intransparente Online-Geschäfte in Umlauf. Die Verbraucherzentrale rät, Verträge nur bei vertrauenswürdigen Anbietern abzuschließen und zu prüfen, wo man seine Daten hinterlässt. Unklare Schreiben solltet ihr nicht ignorieren, sondern immer widersprechen.