Vilseck in der Oberpfalz steht unter Schock. Das zweite US-Kavallerieregiment, die sogenannte Stryker Brigade soll abgezogen werden. Der noch nicht gesicherte Abzug umfasst etwa 5.000 Soldaten plus tausende von Familienangehörige. Der frisch gewählte Bürgermeister von Vilseck Thorsten Grädler sagt gegenüber Radio Mainwelle, das wäre ein herber Verlust für die oberpfälzische Gemeinde.
Die sind ein fester Bestandteil unserer Bevölkerung. Sie kaufen bei uns ein, sie lassen bei uns ihre Autos reparieren, sie gehören zu unserem gesellschaftlichen Leben. Und was noch wichtiger ist: sie nehmen auch am kulturellen Leben teil. Neben dem Rathaus ist ein Restaurant, das lebt fast ausschließlich von Amerikanern. Es gibt ein Steakhaus und eine Burgerbar. Sie interessieren sich natürlich auch für die europäische Kultur.
Momentan ist nichts über einen Zeitplan für die Verlegung bekannt. Auch über die Gründe für einen möglichen Abzug wird in Sicherheitskreisen bisher nur spekuliert.
stk