Eine Zeit lang war ein Teil in Hof zwischengelagert: Im Prozess um illegale Mülltransporte nach Tschechien ist am Landgericht Weiden das Urteil gefallen. Und das ist, wie erwartet, wenig überraschend: Der Entsorgungsunternehmer aus Weiden muss für vier Jahre und sechs Monate ins Gefängnis, teilt das Landgericht mit. Seit 2024 hatte er in 30 Fällen mehr als 700 Tonnen teils als gefährlich eingestufte Abfälle illegal nach Tschechien und Polen bringen lassen. Dort landete der Müll auf illegalen Deponien. Nach Ansicht des Gerichts hat der Weidener Entsorgungsunternehmer aus Gewinnsucht gehandelt. Sein tschechischer Geschäftspartner hat zwei Jahre auf Bewährung bekommen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es gab aber vorher einen Deal – deshalb sind keine Einsprüche zu erwarten, heißt es bei Oberpfalz TV.