In einem Missbrauchsprozess in Coburg könnte nächste Woche das Urteil fallen. Dem 45-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, seine zu Beginn 7-jährige Tochter jahrelang in über 100 Fällen sexuell missbraucht zu haben.
Vor Gericht haben u.a. eine Freundin, eine Kindertherapeutin und das Mädchen selbst ausgesagt. Die Mutter hatte berichtet, ihr Mann habe schon immer ein enges Verhältnis zur Tochter gehabt, sei morgens und abends mit bei ihr im Bett gelegen um sie beim Aufwachen und Einschlafen zu begleiten.
Bekannt geworden war der Missbrauch, weil das Mädchen auf einer Freizeit Freundinnen davon erzählt hatte. Weil der Angeklagte vor Gericht schweigt, musste das Mädchen aussagen. Weil sie an Angst- und Panikattacken leidet, hat der Richter die mittlerweile Jugendliche in einem anderen Raum vernommen und die Aussage wurde per Video übertragen.
Die Jugendliche lebt offenbar inzwischen bei der Oma.