Vor dem Landgericht Bamberg ist gestern im Berufungsverfahren um einen tödlichen Baumunfall im Landkreis Forchheim ein Urteil gefallen. Laut Medienberichten wurde der Grundstücksbesitzer wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 7.200 Euro verurteilt.
Außerdem einigten sich der 64-Jährige und die Familie auf einen Vergleich: Mutter und Tochter des getöteten Jungen sollen jeweils 28.000 Euro Schmerzensgeld bekommen. An Fronleichnam 2023 war bei einem Spaziergang eine abgestorbene Esche auf einen Wanderweg gestürzt. Ein achtjähriger Junge starb, seine Mutter und Schwester wurden schwer verletzt.