Der Wohnmobil-Boom rollt durch Deutschland: Vor zehn Jahren waren bundesweit rund 300.000 Wohnmobile zugelassen, heute sind es etwa eine Million.
Für die Fränkische Schweiz ist das Chance und Herausforderung zugleich – sie ist Urlaubsziel, liegt aber auch günstig auf der Route Richtung Süden.
35 Kommunen haben sich deshalb zusammengeschlossen, um Camper gezielter zu lenken und die Suche nach Stellplätzen einfacher zu machen.
Kern des Projekts sind ein digitales Buchungssystem, eine einheitliche Beschilderung und ein neuer Camper-Guide.
Der Reiseführer schlägt Wohnmobil-Touren und Ausflugsziele vor und verrät zugleich ganz praktisch, wo sich Gasflaschen tauschen lassen oder welche Werkstatt Reisemobile repariert.
Freie Stellplätze finden Camper über die Tourismuszentralen in der Fränkischen Schweiz und weitere Online-Angebote des Stellplatz-Netzwerks.
Vor Ort führen QR-Codes auf den Schildern zu zusätzlichen Informationen.
Gleichzeitig sucht das Projekt weitere Gastgeber: Auch Landwirte oder Gastronomen können Flächen als Stellplätze anbieten.
Die Idee dahinter: weniger Suchverkehr und Wildparken – und dafür ein Wohnmobil-Urlaub, der für Gäste und Gemeinden entspannter wird.
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