Die Winterdienste sind im Dauereinsatz, die Rettungsdienste bereiten sich auf intensive Zeiten vor und die Schulämter beraten, ob morgen Unterricht in der Schule möglich ist. Das angekündigte Sturmtief zieht in den kommenden Stunden auch über die Region, ganz so schlimm wie in anderen Teilen Deutschlands wird es bei uns aber nicht, sagt Euroherz-Wetterexperte Christian König. Ab dem Abend beginnt es zu schneien. Starker Wind sorgt für Schneeverwehungen. Die kritischste Zeit ist der Morgen:
Tagsüber haben wir am Freitag dann einen Hauch von Tauwetter zu erwarten. Es wird Pappschnee geben, vielleicht auch Schneeregen dazu mit Böen, aber kein Sturm. Es bleibt bei starkem Wind aus Süd.“
Am Wochenende wird es dann wieder frostig kalt in der Region. Am Samstag kommt auch noch mal einiges an Schnee dazu.
Der Winterdienst in der Region ist gut auf die kommenden Tage vorbereitetn, so der Leiter des Hofer Kreisbauhofs Jürgen Wälzel. Der Räumdienst ist bereits ab 3:30 Uhr unterwegs, um Arbeitswege zu sichern. Je nach Wetterlage fährt er auch zu anderen Tageszeiten, so Wälzel. Auch der Winterdienst in Plauen bereitet sich auf Dauereinsätze vor. Ähnlich gut vorbereitet sind auch die Autobahnmeistereien der Region. Sie beobachten die Wetterlage und haben zu ihrem 24-Stunden-Schicht-Betrieb weitere Mitarbeiter auf Rufbereitschaft, heißt es von der Autobahn GmbH Nordbayern auf Nachfrage.