Die Stadt Plauen zieht eine erste positive Zwischenbilanz zum Waldbrand im Stadtteil Meßbach. Demnach ist die Lage so stabil, dass erste Einsatzkräfte in den Abendstunden abziehen können. Eine große Herausforderung ist weiter das schwer zugängliche Gebiet und der Wind. Der hat dafür gesorgt, dass Glutnester am Boden immer wieder aufflammen. Die konnte der Hubschrauber aber schnell entdecken und die Einsatzkräfte am Boden schnell löschen. Das THW hat eine Wasserversorgung vor Ort eingerichtet, so Einsatzleiter Sascha Weiher:
Mit der Pumpstrecke versorgen wir die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr mit Wasser und wo der Hubschrauber von der Polizei auch Wasser entnehmen kann und verkürzen somit die Einsatzdauer bzw. die Transportdauer des Helikopters auf ein Minimum, weil wir direkt an der Einsatzstelle das Wasser hin transportieren können.“
Die Stadt bedankt sich für die Unterstützung aus den Nachbarlandkreisen. So sind Kreisregner, Löschrucksäcke und Wiedehopfhacken eingetroffen. Unterdessen hat der Vogtlandkreis das Waldgebiet „Schwarzes Holz“ gesperrt. Außer den Einsatzkräften darf das nun niemand mehr betreten oder befahren.
Die entsprechende Allgemeinverfügung ist auf der Webseite des Vogtlandkreises unter folgendem Link zu finden: https://www.vogtlandkreis.de/SperrungWaldgebiet.