Die Universität Bayreuth hat gemeinsam mit der australischen Deakin University ein Forschungsprojekt zur Verbesserung der Adipositasversorgung in ländlichen Regionen gestartet. Seit Beginn des Jahres stehen Digitale Gesundheitsanwendungen im Mittelpunkt – sogenannte DiGAs – die künftig gezielter verschrieben werden sollen. Als Modellregion dient der Landkreis Kulmbach. Dort wird untersucht, wie Gesundheits-Apps Versorgungslücken schließen und Behandlungskosten senken können. Die Ergebnisse sollen später auch auf andere ländliche Regionen im In- und Ausland übertragen werden. Gefördert wird das einjährige Projekt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst mit rund 18.000 Euro auf deutscher Seite. Auch der Universitätsverein Bayreuth unterstützt das Vorhaben.