Warum bleibt eine Nervenzelle eine Nervenzelle und eine Muskelzelle eine Muskelzelle? Forschende der Uni Bayreuth sind dieser Frage jetzt einen wichtigen Schritt nähergekommen. Im Mittelpunkt steht eine chemische Markierung auf sogenannten Boten-RNA-Molekülen. Die Forschenden haben herausgefunden: Diese Markierung kann je nach Zelltyp ganz unterschiedlich wirken – und beeinflusst damit, welche genetischen Informationen in einer Zelle länger verfügbar bleiben – und hilft so dabei, die Identität verschiedener Zelltypen zu erhalten. Untersucht hat das Bayreuther Team dafür einen besonders regenerationsfähigen Plattwurm. Die Ergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift Nucleic Acids Research erschienen.
mso