Die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale ist wieder auf Pause. Im Februar noch hatte Bayerns Verkehrsminister Bernreiter erklärt, er gehe davon aus, dass bis Ostern die Planungsverträge unterzeichnet sind. Bei der jüngsten Planungskonferenz mit Vertretern von Bundesverkehrsministerium, Eisenbahn-Bundesamt und Deutscher Bahn in Fulda ist die Einleitung nächster Planungsschritte laut dem Kurier erneut vertagt worden. Betroffen ist der Abschnitt von Nürnberg nach Schnabelwaid. Damit kommt die Elektrifizierung noch nicht einmal in die Entwurfsplanung. Und das, obwohl sich der Haushaltsausschuss des Bundestags im November letzten Jahres eindeutig für eine Fortführung ausgesprochen hatte. Die Begründung lautet, die dringend notwendige Sanierung des bestehenden Bahnnetzes habe Vorrang, für mehr stehe nicht genug Geld zu Verfügung.
red