Eine Schulküche geflutet, das Wasser steht – mal wieder – in der Fabrikzeile und das Seniorenhaus am Unteren Tor hat auch einiges abbekommen: Das Gewitter mit ordentlich Regen am frühen Morgen hat Hof ganz schön getroffen. Die Feuerwehr war ab 3 Uhr bis zum Vormittag im Dauereinsatz. Nicht das erste Mal, dass Hof vom Starkregen so getroffen wird und auch nicht das letzte Mal, sagt Oberbürgermeister Stefan Schmalfuß:
„Wir wissen, dass aufgrund des Klimawandels Starkregenereignisse jetzt häufiger auftreten und wir wissen, welche Teile unserer Stadt am stärksten die Folgen von heftigen Niederschlägen spüren. Und für mich als Oberbürgermeister hat der Hochwasserschutz Priorität und entsprechende Maßnahmen müssen wir jetzt zwingend ausbauen. Ein Beispiel ist da das Rückhaltebecken am Leimitzbach.“
Grundsätzlich ist das Hofer Kanalnetz nicht auf solche Niederschlagsmengen innerhalb kürzester Zeit ausgelegt, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Nach solchen Starkregenereignissen checkt der Bauhof die Kanäle. Im Bereich von Fabrikzeile/Lindenstraße/Heiligengrabstraße soll es eine Sofortmaßnahme geben, um die Abwassermengen besser verteilen und die Überflutungen reduzieren zu können. Noch im Juli wollen die Verantwortlichen der Stadt zu einer Arbeitsbesprechung zusammenkommen. Dabei soll es unter anderem darum gehen, wo erst vergangenes Jahr angeschaffte, mobile Stellwände zum Einsatz kommen und es soll um eine Alarmierungskette gehen.