In den nächsten Tagen bekommen mehr als 43.500 Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer im Landkreis Bamberg Post vom Landratsamt. Darin enthalten ist die Abrechnung der Restmüll-Leerungen aus dem Jahr 2025 – und gleichzeitig die Vorauszahlung für 2026.
Erfahrungsgemäß gibt’s nach dem Versand viele Rückfragen. Das Team der Abfallwirtschaft hilft natürlich gern weiter. Weil es zeitweise zu belegten Leitungen kommen kann, bittet das Landratsamt darum, wenn möglich ein paar Tage mit dem Anruf zu warten.
Pro Jahr sind mindestens 18 Restmüll-Leerungen vorgesehen. Von insgesamt 26 möglichen Leerungen konnten also maximal acht eingespart werden – das gilt auch für Gewerbebetriebe.
Die Abschlagszahlungen werden auf Basis von 24 Leerungen im Jahr berechnet. Wer mehr Leerungen nutzt, muss nachzahlen – bei weniger gibt’s Geld zurück. Verrechnet wird das bei der ersten Fälligkeit 2026. Die erste Abbuchung ist für den 2. April geplant.
Änderungen von Bankverbindungen oder Eigentumsverhältnissen müssen schriftlich gemeldet werden – telefonisch ist das nicht möglich. Das entsprechende Formular gibt’s auf der Internetseite des Landkreises unter dem Bereich Abfallwirtschaft.
Auch wer eine größere oder kleinere Mülltonne möchte, muss das schriftlich beantragen – per Formular oder per Mail.
Wichtig außerdem: Die Bescheide gehen an die Grundstückseigentümer oder Hausverwaltungen. Mieterinnen und Mieter bekommen keinen eigenen Gebührenbescheid.
Außerdem: Die Abfallgebühr im Landkreis Bamberg ist eine Einheitsgebühr. Leistungen wie Bio- und Papiertonne, Sperrmüllabholung, Wertstoffhöfe oder Problemmüllsammlung sind bereits enthalten.