Trotz Protesten: sinkende Apothekenzahlen in Oberfranken

06. April 2024 , 12:43 Uhr

Zu geringe Honorare und fehlende Mitarbeiter. Das sind Gründe dafür, dass in Oberfranken Apotheken zu machen müssen. Laut dem Bayerischen Apothekerverband gibt es in Oberfranken zirka 250 Apotheken. Das ist über die vergangenen Jahre ein Rückgang von 20 Prozent. Der Bamberger Apotheker Volker Seubold:

„Wir haben seit 20 Jahren praktisch keine Honoraranpassung gehabt und sind von der wirtschaftlichen Entwicklung komplett abgekoppelt. Nach unseren Protestveranstaltungen hat sich so gut wie nichts verändert. Es wurde quasi nicht ernst genommen. Viele unserer Kolleginnen und Kollegen sind frustriert und man hört auch von vielen, dass sie ans Aufhören denken. In Stadt und Landkreis Bamberg haben in den letzten 10 Jahren so circa 10 Apotheken geschlossen.“  

Der Apothekerverband fordert weiter von der Politik, die Honorare deutlich zu steigern.

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