Der Landkreis Coburg hat 2025 zwar besser abgeschlossen als erwartet, finanziell bleibt die Lage aber angespannt. Statt Geld aus der Rücklage zu nehmen, konnten dort rund vier Millionen Euro zusätzlich eingestellt werden, wie die Neue Presse berichtet. Gleichzeitig stieg der Schuldenstand auf knapp 27 Millionen Euro. Auch für 2026 sieht der Kämmerer kaum finanziellen Spielraum, unter anderem wegen hoher Kosten bei Jugendhilfe und Tiefbau. Gespart werden soll deshalb künftig auch bei der Mittagsbetreuung: Die freiwillige Kostenübernahme für Empfänger von Bildungs- und Teilhabeleistungen läuft nach dem Schuljahr 2026/27 aus. Ab 2028 sind dafür keine Mittel mehr vorgesehen.