Tradition und eigene Prägung: Oberfränkische Wiesenfeste sind Immaterielles Kulturerbe

24. März 2026 , 15:00 Uhr

Sie haben eine lange Tradition und sind in vielen Städten der Region DAS Highlight im Sommer: 31 Wiesenfeste in Oberfranken sind jetzt offiziell Immaterielles Kulturerbe. Die Staatsregierung hat sie auf Empfehlung eines Expertengremiums in das Bayerische Landesverzeichnis aufgenommen. Das hatten sich viele Kommunen in der Region schon länger gewünscht, zum Beispiel der Landkreis Hof und die Stadt Selb. Zur Begründung heißt es: Bei den Wiesenfesten stünden immer die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt, jeder Ort verleihe seinem Wiesenfest aber eine ganz eigene Prägung. Auch die Krippentradition in Tirschenreuth ist in das Verzeichnis aufgenommen worden.

Das Immaterielle Kulturerbe symbolisiert Heimat, vermittelt ein Gefühl von Identität, Zugehörigkeit und Gemeinschaft und trägt dazu bei, Traditionen und Bräuche auch in Zukunft zu erhalten. So schreibt es das Bayerische Heimatministerium in einer Mitteilung.

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