Künstliche Intelligenz sorgt für Sorgen und Hoffnungen. Zwei Beispiele aus Oberfranken zeigen: Zwischen Warnungen und Hoffnungen kommt es vor allem darauf an, Ziele, Verantwortung und Grenzen klar zu benennen.
Forschende der Universität Bayreuth plädieren in einer neuen Publikation dafür, die Debatte über KI-Ethik genauer zu führen. Es greife zu kurz, sie pauschal als nützlich oder wirkungslos zu bewerten, sagt Erstautorin Dr. Astrid Schomäcker.
Wie das in Unternehmen beginnen kann, war Thema eines Vortrags beim FADZ-Wirtschaftsverband in Lichtenfels. Referentin Manuela Körner warnte davor, KI-Einführung allein als technische Aufgabe zu betrachten. Nicht nur, was KI kann, sei entscheidend – sondern wofür sie eingesetzt wird und wer ihren Einsatz gestaltet. Wenn das geklärt sei, könne KI im Betrieb eine Hilfe sein, statt zum unkoordinierten Experiment zu werden.