Mit dem Frühling kommen sie zurück: Störche, die aus ihren Winterquartieren – oft in Afrika – nach Oberfranken ziehen, um hier zu brüten. Nester gibt es zum Beispiel in Konradsreuth, Rehau, Sparneck, Münchberg oder Bad Weißenstadt am See. Doch wir Menschen gefährden die Jungtiere – durch falsche Müllentsorgung. Doris Bauer ist Storchenbeauftragte für die Landkreise Hof und Wunsiedel:
Bei Nahrungsknapphalt ist das Problem, die Störche finden nicht genug, dann weichen sie auf die Kompostieranlagen aus und dort lauert eine ganz große Gefahr und das sind die Gummiringe. Gummiringe, die sich jetzt an Radieschen befinden oder an Lauchzwiebeln oder auch an Blumenstrauß, die werden auf achtlos in den Biomüll geworfen und landen dort auf der Kompostieranlage.
Was achtlos weggeworfen wird, wird für die Tiere zur tödlichen Falle. Die Lösung ist simpel: Mülltrennung.