„Tiny Houses als Chance für die Ortsentwicklung“ – darüber ging es bei einem Workshop des Zentrums für Transformation und Change-Management Oberfranken, ein Projekt der Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv. In Nordhalben haben drei Experten oberfränkische Bürgermeister aber auch interessierte Privatpersonen über die kleinen Häuser informiert. Dabei ging es unter anderem um die baurechtlichen Möglichkeiten für Grundstückbesitzer und welche Zielgruppen sich für Tiny Houses interessieren. Anhand des Tiny House Village in Mehlmeisel wurde aber auch die Praxis beleuchtet. Der Nordhalbener Bürgermeister Michael Wunder sieht die Häuser als Chance für die Marktgemeinde:
Wir wollen natürlich unsere Ortschaft lebendig machen, Zuzüge generieren und wir wollen natürlich, dass Leute nicht weg müssen. Für ältere Menschen wäre es durchaus eine Alternative von einem großen Haus in ein kleines zu ziehen. Da wäre es natürlich super, wenn sie in Nordhalben bleiben würden.
Es gibt bereits konkrete Pläne, dass ein ehemaliger Nordhalbener auf einem brachliegenden Grundstück im Ort Tiny Houses bauen möchte. Das Grundstück und ein weiteres geeignetes Grundstück waren Teil einer Begehung zum Abschluss des Workshops.